NON NOBIS, DOMINE, NON NOBIS, SED NOMINI TUO DA GLORIAM
| Templerorden Heute |
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Der Ordo Templariorum versteht sich als ökumenische Bruderschaft in der Nachfolge des historischen (12. Jahrhundert) und im 18. Jahrhundert wiederbelebten Templerordens. Die Ziele der Bruderschaft sind die Bewahrung des ritterlichen Ideals und der christlichen Spiritualität im Leben seiner Mitglieder, seien es Laien oder Geistliche, sowie der Schutz der christlichen Pilger. Die Regel aus dem Jahr 2008 ist weitestgehend auf ein selbständiges Leben ausgelegt und nicht auf ein Zusammenleben in einem Kloster oder einem Militärverband. Der Bruder, die Schwester führt sein/ihr Leben in Autonomie und Eigenverantwortung und weiß sich doch verbunden mit den anderen Mitgliedern. Der moderne Templerorden setzt sich für folgende Ziele ein:
Dem Ordenscharisma "Bete, lese und kämpfe!" folgend sieht die Regel ein regelmäßiges Gebet vor. Wie die Mitglieder diese Regel in die Praxis umsetzen, liegt im Ermessen jedes Einzelnen. Je nach Neigung widmen sich unsere Mitglieder auch dem stillen Gebet und der Kontemplation in der Form des Jesusgebets wie es Bernhard von Clairvaux propagiert hat. Lese! bezieht sich sowohl auf geistige als auch auf wissenschaftliche Literatur. Aufgrund der besonderen Stellung und Verantwortung des Einzelnen in unserer Bruderschaft, legen wir jedem Mitglied das Studium der Geschichte und der Praxis des Templerordens nahe. Kämpfe! meint den inneren Reinigungsweg und die Bewährung im täglichen Leben, was für Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute auch ein Kampf um Leben und Tod sein kann. Für die meisten bedeutet es, sich den Mühen des Lebens zu stellen, sich persönlich weiter zu entwickeln und die Freude am Leben zu bewahren. Natürlich spielt die Pflege der Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Auf unseren monatlichen (freiwilligen) Treffen in den Komtureien gibt es die Gelegenheit zu Gesprächen und Informationsaustausch. Der Orden bekennt sich zu den allgemeinen Menschenrechten und der Demokratie. Die Bruderschaft ist ökumenisch und steht für Menschen aller christlichen Konfessionen offen. Die Bruderschaft legt jedem Mitglied nahe, sich in seiner örtlichen Kirchengemeinde zu verwurzeln. Wir setzen uns für das friedliche und harmonische Zusammenleben aller Menschen ein gleich welcher Religion, Nationalität, Rasse und Geschlecht. Die Bruderschaft distanziert sich von Geheimkulten sowie von politischem und religiösem Extremismus und Fundamentalismus. Als ökumenischer Templerorden sind wir in keine Kirche inkardiniert. Allerdings unterhalten wir zu den Kirchen teils formell vereinbarte als auch informelle Kontakte, die eine enge Zusammenarbeit und spirituelle Begleitung ermöglichen. |

Generalkapitel 2012 in Kobern |
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Hinweis auf Abspaltungen als eigenständige Vereine
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